Rot
-Entschlossenheit und Durchhaltevermögen
-Reife, Liebe, Leben
-Gesundheit, Fruchtbarkeit, Mut und Kraft
-Leidenschaft, Emotionen
-Aggressivität und Willensstärke
-Wärme
Heilfarbe Rot
-erhöht unseren Energiepegel
-stimuliert die Stoffwechselaktivitäten
-hat eine wärmenden Wirkung
-für mehr Vitalität und Aktivität
-stärkt den Körper und gibt Kraft für mehr Selbstwertgefühl
-für mehr Erfolg in Erotik und Sexualität
-wenn Sie vermehrt Energie benötigen
-fördert die Hämoglobinbildung
-stärkt die Lebertätigkeit
-regt das sensorische Nervensystem an
-Die Wahrnehmung der Farbe Rot erhöht den menschlichen Stoffwechsel um 13,4 Prozent
-wenn unsere Lebenskräfte geschwächt sind
Kulturelle Bedeutung
Die Farbe Rot gilt als Farbe des Feuers oder des Blutes. Im Hebräischen haben die Worte Blut und Rot den gleichen Ursprung: Rot heißt “dm” und Blut heißt “dom”. Blut und Feuer besitzen sowohl eine positive als auch eine negative Besetzung. Dem Hass, dem Krieg, der Aggression und dem Blutvergießen stehen die Kraft, die Liebe, die Wärme und die Leidenschaft gegenüber. Das helle, leuchtende Rot war bei den Griechen und später auch im Christentum mit dem männlichen Prinzip verbunden, es war die Farbe der griechischen Kriegsgötter Phoebus und Ares. Der biblische Adam wurde aus roter Erde geschaffen. In den frühen Kulturen wurde das dunkle Rot des Blutes jedoch dem Weiblichen zugeordnet. Die “Mutter Erde” spendete den Völkern der Steinzeit den roten Ocker, dem man lebenserhaltende Kräfte zuschrieb. In Japan wird das Rot noch heute eher dem Weiblichen zugeordnet.
In China ist Rot die Farbe von Glück und Reichtum.
In Russland steht die Farbe Rot für die Begriffe wertvoll und teuer.
In Japan ist Rot die Farbe der Frauen. In der katholischen Kirche symbolisiert es Blut und Feuer; Pfingsten, Leiden Christi und Märtyrerfeste. In der evangelischen Kirche an Pfingsten, Apostel- und Märtyrerfeste.
Rot gilt in manchen Gegenden Afrikas als Farbe des Lebens. Deshalb werden in bestimmten Regionen Zentralafrikas und Ozeaniens Kranke mit rotem Ocker bestrichen, um ihre Lebenskraft anzuregen. Bei den Ashanti im westafrikanischen Ghana ist Rot dagegen die Farbe der Trauer.
Das Tragen roter Bänder oder Tücher gehörte bei vielen Völkern zu den Hochzeitsbräuchen. Diese Tradition gab es schon in der Römerzeit: Die römischen Bräute wurden mit einem feuerroten Tuch umhüllt, noch heute tragen neugriechische, albanische und armenische Bräute rote Brautschleier. In China wird die Braut in einem roten Brautkleid und einer roten Sänfte zum Ort der Hochzeitsfeier getragen. Wenn ein Kind geboren wird, überbringen die Nachbarn dem glücklichen Paar rote Eier, als Zeichen für Glück und Wohlergehen.
Schon im alten China war Rot die Glücksfarbe, die Kräfte und böse Geister vertrieb und galt zugleich als Farbe des Reichtums.
Im alten Ägypten war Rot eine kostbare Farbe mit der sich die Töchter der Pharaonen schmückten. Bei den Ägyptern kam das Schminken von Wangen, Lippen und Fingernägeln in Mode.

